Filtern nach

Sattel Baumlos

Seite 1 von 1
Artikel 1 - 8 von 8

Voraussetzung für Losgelassenheit und Durchlässigkeit: Der Pferdesattel muss passen!


Früher war das Reiterleben noch einfach: Der Sattler kam, passte den neu erworbenen Spring- oder Dressursattel an und das Training konnte beginnen. Heute reicht das nicht mehr, denn zum einen ist die Welt der Sättel so vielseitig wie nie, zum anderen werden heute weitaus verschiedenere Pferde genutzt. Das Standard-Warmblut und den Haflinger gibt es zwar immer noch, doch auch die PREs, Kaltblüter und Tinker sind verbreitet. Und alle brauchen andere Sättel!

Mit Baum oder ohne?


Ein guter Sattel muss perfekt zum Pferd passen, dabei spielt es keine Rolle, ob er über einen Baum verfügt, einen Lederbaum besitzt oder gänzlich baumlos ist. Viele Reiter sind der Meinung, der baumlose Sattel sei besonders pferdefreundlich, weil er sich von allein anpassen würde. Doch das ist falsch! Der Sattel ohne Baum liegt auf dem Pferd, wie er ist. Das heißt, er muss von Hause aus gut passen, muss die Wirbelsäule frei lassen, Schulterfreiheit gewähren, darf nicht zu lang und nicht zu kurz sein. Der Fellsattel ist hierfür ein gutes Beispiel. Er eignet sich gut zum Anreiten junger Pferde, die sich muskulär noch stark verändern. Geht es um eine gute Gewichtsverteilung auf dem Pferd, muss aber ein Baumsattel her. Moderne Sättel mit Kunststoffbaum erfüllen ebenso die Anforderungen wie ein klassischer Sattel mit Holzbaum, allerdings ist der Kunststoffbaum etwas flexibler. Auch ein Lederbaum ist eine gute Alternative, dieser passt sich durch die Wärme beim Reiten an den Pferderücken an. Dennoch gilt auch hier wieder als Voraussetzung: Der Sattel muss grundsätzlich passen!